Fasten und Yoga auf dem Eichhof im Frühjahr


Freitag 27. März bis Freitag den 3. April 2020 mit Roland

Freitag 27. März bis Freitag den 3. April 2020 mit Roland

Der Frühling ist die Zeit, die am besten zum Fasten geeignete ist. Fasten ist zuerst eine körperliche Erfahrung: unser Körper fühlt sich allmählich leichter, reiner und durchlässiger an. Alle Nahrungsmittel enthalten auch Gifte, die sich ablagern. Beim Fasten werden sie ausgespült. Wir kennen die äußere Reinigung des Körpers und wissen wie es sich anfühlt, wenn wir es mal nicht tun. Fasten ist die Reinigung des Inneren des Körpers vom Mund, durch den ganzen Magen und Darm bis zum Anus. Nur wer das erlebt hat weiß es zu schätzen. Fasten ist aber auch eine seelische Erfahrung und Reinigung. Es ist so erhebend zu erfahren wie lebendig und kraftvoll wir uns fühlen ohne einen Bissen zu essen. Das altvertraute Gefühl, von Nahrung abhängig zu sein, weicht einer vitalen Freude und Lebendigkeit. Uralte Ängste und altgewohnte seelische Stimmungen, die wir sonst mit Essen betäuben, werden uns klar bewusst. Fasten ist also auch eine Zeit des Rückzugs zur Selbstwahrnehmung. Bei all diesen Prozessen hilft uns ein dreistündiges Yoga-Programm am Morgen und nochmal am Abend. Das alles erleben wir im Eichhof mitten in einem Naturschutzgebiet in der Uckermark. Wer es noch nie gemacht hat kann sich auf eine lebensverändernde Erfahrung freuen.

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śaṅkhaprakṣālana, die Magen- und Darm-Reinigung des Yoga


Reinigungswochenende auf dem Eichhof vom Freitag, den 9. bis Sonntag, den 11. Oktober 2020

Reinigungswochenende auf dem Eichhof vom Freitag, den 9. bis Sonntag, den 11. Oktober 2020

Warum Reinigung?

Alle spirituellen Traditionen haben die gemeinsame grundlegende Vorstellung, dass in jedem von uns ein innerster Kern wohnt, das „göttliches Ebenbild“, das Selbst (auf Sanskrit ātman). Und dass wir unser Bewusstsein so sehr auf den äußeren Ausdruck dieses Innersten gelenkt haben, dass wir es ganz vergessen haben. Und dann nehmen wir uns selbst nur noch als diesen äußeren Ausdruck wahr. Somit wurde dieser äußere Ausdruck zum Schleier, der dieses Innerste verhüllt, für das Bewusstsein verdunkelt. Und diese Verhüllung besteht aus mehreren Schichten (kośa).

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